Vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan

 

Schon früher war die Rote Straße ein beliebter Treffpunkt in Flensburgs südlicher Altstadt. Sie war Teil des berühmten Ochsenweges von Dänemark nach Altona, und in unmittelbarer Nähe des Südermarktes trafen sich hier Bürger, Kaufleute und Bauern. Sie trieben Handel und hielten Klönschnack, während in den Hinterhöfen die Pferde „ausgespannt“ und versorgt wurden. Hier wurden die Waren gelagert und in den Gaststätten wurde auf den gelungenen Handel und den neuesten Klatsch und Tratsch angestoßen. Aus dieser Zeit stammen auch die für die Flensburger Altstadt so typischen Kaufmanns- und Handwerkerhöfe, von denen es in der Roten Straße fünf besonders schöne gibt.

 

Der Name Rote Straße kommt übrigens nicht etwa vom Rotlicht-Milieu, sondern von dem Wort „Rodung“. Und früher erreichte man durch das Rote Tor (die "Rudeporte") am Ende der Roten Straße (die "Rudestraat") eben diesen ehemaligen Wald (die "Rude") vor der Stadt.

 

Nachfolgend finden Sie eine Galerie mit historischen und jüngeren Bildern aus der Roten Straße.