10. September 2011: Zucker, Rum und Ochsen

bundewischen

Treff-Punkt Ochsenweg: Zucker, Rum und Ochsen - Galloway trifft Braasch Rum

 

Die Rote Straße ist nicht nur heute eine feine Adresse für einen Einkaufsbummel in Flensburg. Schon früher lag sie an einem alten Handels- und Heerweg, der die Kaufleute und Bauern vom dänischen Viborg bis nach Wedel führte. Lauschen Sie am 10. September den Geschichten über den historischen „Ochsenweg“, der am Haus vorbei führte, über den Westindienhandel und über das Stiftungsland Schäferhaus, auf dem heute Galloways ihre Arbeit für den Erhalt der Natur leisten. Weitere Infos unter: www.sh-geniesserland.de

 

Wein- & Rumhaus Braasch | Rote Straße 26-28 | 12 - 16 Uhr

Juli & August: Sommerführungen durch die Rote Straße

sommerfuehrung_team

Treff-Punkt Geschichte:

 

Bummeln in der Roten Straße werden im Sommer noch spannender, denn einmal in der Woche kann man hier noch ein Stückchen spannende Geschichte atmen.

Bei den Sommerführungen durch die Rote Straße nehmen Ruth Rolke und Dieter Hankel interessierte Gäste mit auf eine spannende Tour durch die Rote Straße und ihre wunderschönen Höfe.

 

Sie erzählen vom alten Stadttor, dem „Roten Tor“, das direkt zum berühmten Ochsenweg führte, von Hinterhofbrennereien und der alten Kaffeerösterei, die es schon früher im Sonnenhof gab, vom Ferkelmarkt, der ersten Fahrschule der Stadt und von Kolonialwarenhändler „Hein Amerika“.

 

Sie berichten aus den 60er Jahren, als die ersten begannen, ihre Häuser und Höfe zu sanieren und daraus die Straße machten, die Sie auf dieser Tour von ihren schönsten Seiten kennen lernen.

 

Führungen von Ruth Rolke und Dieter Hankel · an jedem Dienstag im Juli und August · Wir freuen uns schon auf den Sommer 2012!

“Ausspann Rote Straße” – früher und heute

Schon früher... war die Rote Straße ein beliebter Treffpunkt in Flensburgs südlicher Altstadt. Sie war Teil des berühmten Ochsenweges von Dänemark nach Altona, und in unmittelbarer Nähe des Südermarktes trafen sich hier Bürger, Kaufleute und Bauern. Sie trieben Handel und hielten Klönschnack, während in den Hinterhöfen die Pferde „ausgespannt“ und versorgt wurden. Hier wurden die Waren gelagert und in den Gaststätten wurde auf den gelungenen Handel und den neuesten Klatsch und Tratsch angestoßen. Aus dieser Zeit stammen auch die für die Flensburger Altstadt so typischen Kaufmanns- und Handwerkerhöfe, von denen es in der Roten Straße fünf besonders schöne gibt.

 

Heute ... lässt es sich in der malerischen Einkaufsgasse noch immer wunderbar ausspannen, auch ohne Pferd und Wagen. Denn Ihre Pferdestärken lassen Sie am besten im Parkhaus Rote Straße stehen und genießen dann Kaffee- und Rumspezialitäten, feine Weine und Elsässer Flammkuchen, ein frisch gezapftes Bier, köstliche Sandwiches, spanischen Tapas und vieles andere mehr ...

 

Übrigens: Der Name Rote Straße kommt nicht etwas vom Rotlicht-Milieu, sondern von dem Wort „Rodung“. Und früher erreichte man durch das Rote Tor (die Rudeporte) am Ende der Roten Straße (die Rudestraat) eben diesen ehemaligen Wald (die Rude) vor der Stadt.