„Ausspann Rote Straße“ – früher und heute

Schon früher... war die Rote Straße ein beliebter Treffpunkt in Flensburgs südlicher Altstadt. Sie war Teil des berühmten Ochsenweges von Dänemark nach Altona, und in unmittelbarer Nähe des Südermarktes trafen sich hier Bürger, Kaufleute und Bauern. Sie trieben Handel und hielten Klönschnack, während in den Hinterhöfen die Pferde „ausgespannt“ und versorgt wurden. Hier wurden die Waren gelagert und in den Gaststätten wurde auf den gelungenen Handel und den neuesten Klatsch und Tratsch angestoßen. Aus dieser Zeit stammen auch die für die Flensburger Altstadt so typischen Kaufmanns- und Handwerkerhöfe, von denen es in der Roten Straße fünf besonders schöne gibt.

 

Heute ... lässt es sich in der malerischen Einkaufsgasse noch immer wunderbar ausspannen, auch ohne Pferd und Wagen. Denn Ihre Pferdestärken lassen Sie am besten im Parkhaus Rote Straße stehen und genießen dann Kaffee- und Rumspezialitäten, feine Weine und Elsässer Flammkuchen, ein frisch gezapftes Bier, köstliche Sandwiches, spanischen Tapas und vieles andere mehr ...

 

Übrigens: Der Name Rote Straße kommt nicht etwas vom Rotlicht-Milieu, sondern von dem Wort „Rodung“. Und früher erreichte man durch das Rote Tor (die Rudeporte) am Ende der Roten Straße (die Rudestraat) eben diesen ehemaligen Wald (die Rude) vor der Stadt.