04.07.-29.08.2017: Sommerführung Rote Straße – jeden Dienstag

Treff-Punkt | Geschichte der malerischen Altstadtgasse Rote Straße

 

Schöne Ecken & Winkel – jeden Dienstag um 14 Uhr am
04.07. + 11.07. + 18.07. + 25.07. sowie
01.08. + 08.08. + 15.08. + 22.08. + 29.08.2017

 

Spannende Geschichte atmen – bei den Sommerführungen durch die Rote Straße nehmen Ruth Rolke und/oder Dieter Hankel interessierte Gäste mit auf eine abwechslungsreiche Tour durch die wunderschönen Höfe einer der schönsten Gassen Flensburgs.

 

Sie erzählen vom alten Stadttor, dem „Roten Tor“, das aus der Stadt zum berühmten Ochsen- oder Heerweg führte, von Hinterhofbrennereien und der alten Kaffeerösterei, die es schon früher im Sonnenhof gab, vom Ferkelmarkt (Roter Hof), der ersten Autoreparaturwerkstatt der Stadt (Blumenhof) und vom Kolonialwarenhändler „Hein Amerika“.

 

Und sie berichten aus den 1960er Jahren, als die ersten begannen, ihre Häuser und Höfe zu sanieren und daraus die Straße machten, die Sie auf dieser Tour von ihren schönsten Seiten kennen lernen. Dazu gehört auch ein Blick in die historischen Braasch-Höfe mit Rum Manufaktur Museum und ein Schlückchen "flüssiges Gold".

 

Treffpunkt: jeweils vor der Nikolai-Apotheke (auf dem Flensburger Südermarkt)

Dauer: ca. 90 Min. | Preis: 7,- Euro (Kinder bis einschl. 14 Jahren 3,50 Euro)

„Ausspann Rote Straße“ – früher und heute

Schon früher... war die Rote Straße ein beliebter Treffpunkt in Flensburgs südlicher Altstadt. Sie war Teil des berühmten Ochsenweges von Dänemark nach Altona, und in unmittelbarer Nähe des Südermarktes trafen sich hier Bürger, Kaufleute und Bauern. Sie trieben Handel und hielten Klönschnack, während in den Hinterhöfen die Pferde „ausgespannt“ und versorgt wurden. Hier wurden die Waren gelagert und in den Gaststätten wurde auf den gelungenen Handel und den neuesten Klatsch und Tratsch angestoßen. Aus dieser Zeit stammen auch die für die Flensburger Altstadt so typischen Kaufmanns- und Handwerkerhöfe, von denen es in der Roten Straße fünf besonders schöne gibt.

 

Heute ... lässt es sich in der malerischen Einkaufsgasse noch immer wunderbar ausspannen, auch ohne Pferd und Wagen. Denn Ihre Pferdestärken lassen Sie am besten im Parkhaus Rote Straße stehen und genießen dann Kaffee- und Rumspezialitäten, feine Weine und Elsässer Flammkuchen, ein frisch gezapftes Bier, köstliche Sandwiches, spanischen Tapas und vieles andere mehr ...

 

Übrigens: Der Name Rote Straße kommt nicht etwas vom Rotlicht-Milieu, sondern von dem Wort „Rodung“. Und früher erreichte man durch das Rote Tor (die Rudeporte) am Ende der Roten Straße (die Rudestraat) eben diesen ehemaligen Wald (die Rude) vor der Stadt.